Carl Wilhelm Gottlieb Grüttner
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Vorwort
Carl Wilhelm Gottlieb Grüttner wurde am 29. Juni 1823 in Berbisdorf im Kreis Schönau geboren. Seine Mutter starb, als er acht Jahre alt war. In seiner Jugend lebte er in mehreren Orten, darunter Reichenbach, Striegau und Hirschberg. Er erlernte den Beruf des Lithografen und betrieb in Jauer eine Steindruckerei. Im Jahr 1862 wechselte er den Beruf und war fortan als Destillateur tätig. Neben seiner beruflichen Arbeit übernahm er wiederholt öffentliche Aufgaben, unter anderem als Geschworener und bei der Durchführung von Volkszählungen.
Er heiratete dreimal. Zwei seiner Ehefrauen verstarben während der Ehe, was für ihn große persönliche Verluste bedeutete. Aus seinen ersten beiden Ehen gingen mehrere Kinder hervor. Am 16. Februar 1872 verstarb Carl Wilhelm Gottlieb Grüttner in Jauer im Alter von 48 Jahren.
Biografie
| Alter | Ereignis | Datum | Ort | |
|---|---|---|---|
0 |
seine Geburt | So, 29.06.1823 | Berbisdorf, Kreis Schönau | |
Er wurde am 29. Juni 1823 Berbisdorf, Kreis Schönau in Schlesien geboren. Sein Vater war der herrschaftliche Amtmann Johann Gottlieb Grüttner in Ober-Berbisdorf
und seine Mutter Charlotte Louise Margarethe Fiebig. [47]
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8 |
Tod seiner Mutter | Di, 27.03.1832 | Berbisdorf | |
| Tod seiner 41 jährigen Mutter Charlotte Louise Margarethe Fiebig in Berbisdorf in Schlesien. | |||
21 |
Wohnort | Mo, 02.12.1844 | Reichenbach | |
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Umzug von Hirschberg nach Reichenbach in Schlesien. Er ist Lithograph.
Lebewohl[36] |
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25 |
Wohnort | Sa, 03.03.1849 | Hirschberg | |
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Er wohnt in Hirschberg, Markt Nr. 3
Pensions = Offerte.[34] |
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25 |
Wohnort | Do, 31.05.1849 | Striegau | |
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Er wohnt in Striegau.
Bei meinem Abgange von hier nach Striegau sage ich Freunden und Bekannten ein herzliches Lebenwohl[35] |
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27 |
Geschäftseröffnung | Mo, 06.01.1851 | Jauer | |
Etablissements = Anzeige[30] Lehrlings = Gesuch[31] | |||
31 |
Heirat | Di, 08.08.1854 | Jauer | |
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Er heiratet die 18 jährige Alwine geb. Reuning.
Unsere am 8. August d.J. vollzogene Verbindung beehren wir uns statt besondern Meldung ergebenst anzuzeigen.[46] | |||
31 |
Wohnort | Mi, 03.01.1855 | Jauer | |
Zum Jahreswechsel empfehlen sich glückwünschend zu geneigtem ferneren Wohlwollen[45] | |||
32 |
Geburt seiner Tochter | Mi, 28.11.1855 9:15 | Jauer | |
Geburt seiner ehelichen Tochter Clara Agnes Olga Sein Beruf ist Steindruckereibesitzer. [13, 27] Er ist zu dem Zeitpunkt vom Beruf Steindruckereibesitzer.
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32 |
Wohnort | Do, 01.05.1856 | Jauer | |
Er wohnt in Jauer in der Königsstraße . Ein Haustürschlüssel ist gefunden worden und kann in Empfang genommen werden bei[28] Als etwas Neues empfehle ich: farbiges Briefpapier mit daran befindlichem Couvert.[28] | |||
33 |
Geburt seines Sohns | Mo, 19.01.1857 4:30 | Jauer | |
Geburt seines ehelichen Sohns Max [13]Er ist zu dem Zeitpunkt vom Beruf Lithograph. | |||
37 |
Tod seiner Frau | Fr, 29.06.1860 09:45 | Jauer | |
Tod seiner 24 jährigen Frau Auguste Emilie Alwine in Jauer, geboren am 18.10.1835 in Jauer [22] Sie hinterlässt eine 4 jährige Tochter und einen 3 jährigen Sohn. Er ist derzeit Lithograph und Steindruckereibesitzer.
Den herzlichesten, innigsten Dank[21] 4796. Statt jeder besonderen Meldung![40, 42] |
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35 |
Tod seines Vaters | Do, 09.09.1858 19 Uhr | Hirschberg | |
| Sein Vater Johann Gottlieb Grüttner starb im hohen Alter von fast 84 Jahren kurz vor seinem Geburtstag. | |||
37 |
Wohnort | Mi, 07.11.1860 | Jauer | |
Er wohnt in Jauer in der Königsstraße und ist Lithograph. Verloren[24] |
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39 |
Geschäftsaufgabe | Sa, 01.11.1862 | Jauer | |
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Er übergibt sein Lithographisches Institut und Steindruckerei seinen seit 5½ Jahren beschäftigten Angestellten Joseph Rinke. 9531 Hierdurch beehre ich mich die ergebene Anzeige zu[32] |
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39 |
Geschäftsgründung | Do, 27.11.1862 | Jauer | |
Errichtung einer Liqueur- und Rumfabrik in Jauer in der Liegnitzer Straße 120 [33].
Das ist die zweite von drei geschalteten Anzeigen.
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40 |
Heirat | Sa, 03.10.1863 | Jauer | |
| seine zweite Heirat in Jauer mit der 29 jährigen
Henriette Zobel. Sie war die zweite Tochter des
Getreidehändlers Carl Samuel Zobel aus Reichwaldau (heute polnisch Rzeszówek, ca. 23 km von Jauer entfernt) Sein Beruf: Destillateur. [2, 19] Verhandelt Jauer den 3 Oktober 1863 / 4 Oktober Wilhelm Grütner[19] Sie brachte eine uneheliche Tochter Marie und er die zwei Kinder Agnes und Max von seiner verstorbenen Frau in die Ehe. Heute würde man das als Patchwork-Familie bezeichnen. |
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42 |
Geburt seines Sohns | Di, 12.09.1865 10 Uhr | Jauer | |
| Bei der Geburt seines Sohnes Oscar in Jauer starb die Zwillingsschwester von Oskar. Sie kam 9 Uhr tot zur Welt [1] | |||
44 |
Hauskauf | Sa, 20.07.1867 | Reichwaldau | |
| Am 20. Juli 1867 erwirbt Wilhelm Grüttner das Haus Nr. 25 in Reichwaldau, im Kreis Schönau, für 400 Taler. Verkäufer ist der Müllermeister August Zobel, der ursprünglich aus Reichwaldau stammt, aber mittlerweile in Arnsdorf bei Schmiedeberg wohnt. Auf dem Grundstück lasten 200 Taler Schulden, die Wilhelm Grüttner übernimmt. Die restlichen 200 Taler werden ihm als Darlehn gewährt. Bei der Verhandlung sind die Zeugen der Schneidermeister Carl August und der Knopfmachermeister Gustav Schumann anwesend, beide aus Jauer. [23] »Transkription | |||
44 |
Werbung für Hausverkauf | Sa, 27.06.1868 | Reichwaldau | |
Haus-Verkauf.[38] Anzeige 29/1878: Auszügler Samuel Zobel, Wohnhaft zu Reichwaldau No 25. Wilhelm Gustav Zobel geb. Reichwaldau, 2 M alt Sohn der unverehelichten Arbeiterin Pauline Zobel z Reichwaldau in des anzeigenden Wohnung, 22.11.1878 |
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45 |
Hausverkauf | Mo, 29.06.1868 | Reichwaldau | |
| Am 29. Juni 1868 verkauft Wilhelm Grüttner sein Haus Reichwaldau 25 an seinen Schwager den Maurergesellen Carl Zobel, geboren am 15. April 1848 in Reichwaldau, für 500 Reichstaler. Dessen Vater, der Getreidhändler Carl Samuel Zobel, bürgt für ihn. Zeugen sind Gastwirth Julius Richter und Sattlermeister Ferdinand Walter, beide wohnhaft in Jauer. | |||
45 |
Tod seiner Frau | Sa, 24.04.1869 | Jauer | |
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Tod seiner 35 jährigen Frau Henriette geb. Zobel in Jauer[26] Sie hinterlässt 2 Kinder. Wilhelm muss sich nun um 4 Kinder kümmern. Gedenken vom April 1870 [26]Nachruf |
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45 |
Begräbnis seiner Frau | Di, 27.04.1869 | Jauer | |
Begräbnis seiner Frau Henriette geb. Zobel in Jauer [4] |
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46 |
Gebäudesteuer | Mo, 07.02.1870 | Jauer | |
In der Hebeliste von 1870 erscheint er unter dem Artikel der Grundsteuer-Mutterrolle Nr. 245 und der Gebäudesteuerrolle Nr. 115. Während er keine Grundsteuer zu zahlen hatte, musste er 2 Silbergroschen
Gebäudesteuer entrichten. In der darauffolgenden Gebäudesteuerrolle Nr. 116 wird der Kürschner Hermann Kirchner erwähnt – vermutlich sein Nachbar, wie die aufeinanderfolgenden Nummern vermuten lassen.
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46 |
Konfirmation der Tochter | Mo, 18.04.1870 | Jauer | |
Konfirmation seiner Tochter Agnes
Sein Beruf ist Destillateur [14] |
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46 |
Heirat | Di, 08.03.1870 | Goldberg | |
Seine dritte Heirat in Goldberg mit Henriette geb. Tschörner verwitwet Kaufmann Rachner. [44, 15] Sie ist ca. 34 Jahre alt und damit um einiges jünger als er.
Verhandelt Jauer den 20t Februar 1870 Kirchliche-Nachrichten [...]
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47 |
Kriegsbeginn | Di, 19.07.1870 | |
| Beginn des Deutsch-Französische Krieges | |||
47 |
Wohnort | Mi, 13.07.1870 | Jauer | |
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Er wohnt in Jauer, in der Liegnitzer Straße 31 in der ersten Etage |
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47 |
Geschäft | Mi, 21.12.1870 | Jauer | |
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Werbung ![]() Zum bevorstehenden Fest empfehle ich bestens: |
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47 |
Kriegsende | Mi, 01.02.1871 | |
| Ende des Deutsch-Französische Krieges | |||
47 |
Ernennung als Geschworener | Sa, 11.03.1871 | Jauer | |
[39] |
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47 |
Pockenepidemie | ca. März 1871 | |
| bis 1872 starben ca. 180.000 Menschen. Beim Militär gab es damals schon die Impflicht, die allgemeine Impflicht wurde jedoch erst 1874 von Bismarck eingeführt. | |||
47 |
Konfirmation des Sohnes | So, 02.04.1871 | Jauer | |
Konfirmation seiner Sohnes MaxSein Beruf ist Destillateur [14] |
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48 |
Ernennung als stellv. Zähler | Mi, 01.11.1871 | Jauer | |
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Er war stellvertretender Zähler bei der Volkszählung 1871 in Jauer. Nach diesen Unterlagen zählte er die Haushalte in der Goldberger Straße zwischen den Nummern 87 und 100 mit 39 Haushaltungen. Interessant ist es seine Unterschrift zu sehen, die wenige Monate vor seinem Tod niedergeschrieben wurde. [41]
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48 |
sein Tod | Fr, 16.02.1872 19 Uhr | Jauer | |
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Er starb unerwartet in Jauer. Informationen dazu finden sich in seinem Nachruf: Statt besonderer Meldung.[18] |
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p.m. | sein Begräbnis | So, 18.02.1872 Jauer | |
Er wird auf dem evangelischen Kirchof zu Jauer in Reihe 11 begraben.
[5] |
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p.m. | Firmenauflösung | Do, 11.04.1872 | Jauer | |
Ausverkauf[17] |
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p.m. | Hausversteigerung | Mi, 11.09.1872 9:00 | Jauer | |
Freiwillige Subhastation[37] |
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p.m. 8 | Konfirmation des Sohnes | Di, 21.12.1880 | Jauer | |
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Konfirmation vom Sohn Oscar. [14] |
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... zum Anfang
Seine Vita
Ich kann hier nur meine subjektiven Eindrücke niederschreiben, die ich beim Lesen der Zeitungsanzeigen empfand.
- er konnte sich gewählt ausdrücken, was auf eine gute Bildung schließen lässt.
- er war sozial engagiert. So dachte er beim Wechseln des Wohnortes an seine Freunde. Er war bemüht einen gefundenen Schlüssel seinen Besitzer zukommen zu lassen.
- er konnte wahrscheinlich gut singen.
- er war anerkannt und gut in Jauer integriert, so dass er als Geschworener ernannt wurde und bei der Volkszählung 1871 als Zähler tätig war.
Der Verlust der ersten beiden Frauen nahm ihn sehr mit. So schaltete er große Nachrufe in den Zeitungen. Umgekehrt empfand ich die Reaktion bei seinem Tod eher bescheiden. Es gab nur eine kurze Mitteilung. Ich fand bisher keinen Nachruf.
Diskrepanzen
- Bei der Konfirmation seines Sohns Oscar
stimmt das Geburtsdatum nicht. Hier steht 19.12.1865, in anderen Urkunden fand ich 12.09.1865.
Auch wurde der Vater 1880 nicht gesondert als "verstorben" markiert. Vielleicht war der Pfarrer
hier nur nachlässig.
Hintergrund-Recherchen
Königsstraße in Jauer
Die Königsstraße lag zentral als Nebenstraße vom Marktplatz südöstlich abgehend. Heute befindet sie sich in der Straße Staromiejska in Jawor.
Im Adressbuch Jauer 1904 ist in der Königsstraße 16 der Arbeiter Gustav Grüttner, 1908 der Droschkenbesitzer Perzel, 1944 Besitzer Kaufmann Paul Pietsch vermerkt. [29]
Liegnitzer Straße 31, 120 in Jauer
Die Wohnorte, die erwähnt werden, sind die Liegnitzer Straße mit den Hausnummern 120 und später 31, sowie ein weiteres Gebäude in der Liegnitzer Straße, das die Hypotheken-Nummer 106 trägt. Leider sind nur wenige Straßenkarten von Jauer online verfügbar, die die entsprechenden Hausnummern zeigen. Ich konnte lediglich einen Plan aus dem Jahr 1820 finden, wo die Straße noch als Gasse dargestellt ist.
Bis mindestens 1864 erstreckte sich die Liegnitzer Straße bis zum Bahnhof. Im Laufe der Zeit wurde sie jedoch aufgeteilt; ab der Ecke Breslauer/Vorwerkstraße erhielt sie den Namen Bahnhofstraße. Mit dieser Änderung in der Straßenführung wurden auch die Hausnummern angepasst. Daher ist es nicht überraschend, dass die Nummern 31 und 120 heute nicht mehr existieren.
Ein interessanter Punkt ist, dass die Nummerierung im Jahr 1820 und auch heute nach einer bestimmten Regel erfolgte: Vom Stadtzentrum aus, beginnend mit dem ersten Haus auf der rechten Straßenseite, wurde mit der niedrigsten Zahl begonnen und bis zum Ende der Straße hochgezählt. Von dort aus zählte man dann wieder in Richtung Stadtzentrum weiter nach oben.
Nach meiner bisherigen Recherchen war es das Haus ul. Legnicka 24. Er wohnte dort in der ersten Etage. Leider steht das Haus nicht mehr. Jauer wurde am 12 Februar 1945 von den Russen erobert und in den nachfolgenden Tagen in Brand gesteckt. Dabei wurde die Hälfte des historischen Rings zerstört. Es ist zu vermuten, dass ebenso das Haus Nr. 24 betroffen war, da es sich in der Nähe des nordöstliche Teil des Rings befand, von dem nur noch die Grundmauern übrig blieben.
Das Haus wurde für die Versteigerung nach seinem Tod 1872 auf 6458 Taler, 4 Silbergroschen und 10 1/2 Pfennige. geschätzt. Um den Betrag zu beurteilen, als Gegenpart folgende Bezüge:
- bei einer 6-Tage-Woche verdiente ein Arbeiter ca. 150-200 Taler im Jahr
- 1 Brot kostete 1-2 Pfenning (0,0027-0,005 Taler)
- 1 Pfund Rindfleisch etwa 4 Pfennige (0,01 Taler)
Wissenswertes
Beruf Lithograph
Im 19. Jahrhundert war ein Lithograph eine Person, die die Technik der Lithografie (Steindruck) ausübte, ein grafisches Druckverfahren, das 1796 von Alois Senefelder erfunden wurde.
Für den Druck waren folgenden Arbeitssschritte notwendig:
- Zeichnen auf Stein: Der Lithograph zeichnete mit fetthaltiger Kreide oder Tusche direkt auf einen glatt geschliffenen Kalkstein.
- Chemische Behandlung: Der Stein wurde mit einer Säurelösung behandelt, um die nicht druckenden Partien zu fixieren.
- Druckvorbereitung: Der Stein wurde eingewalzt, wobei die fetthaltigen Stellen die Farbe annahmen, während der restliche Stein Wasser hielt und farbabweisend war.
- Drucken: Mit einer Druckpresse wurden die Motive auf Papier übertragen.
Die Lithografie ermöglichte hochauflösende, künstlerische Drucke (z. B. Plakate, Landkarten, Notenblätter) und war günstiger und schneller als der Kupfer- oder Holzschnitt. Mit der Erfindung der Fotolithografie verlor dieser Beruf seine Bedeutung.
Beruf Destillateur
Destillateure erzeugen Essenzen, Grundstoffe und ätherische Öle und mischen sie nach Rezept mit hochprozentigem Alkohol, Zucker und Wasser. So entstehen Spirituosen, wie zum Beispiel Liköre, Weinbrände oder Rum.
Beim Vorgang der Destillation brennt er Alkohol aus Obst, Getreide oder Kartoffeln. Er setzt eine Maische an und gibt Hefe hinzu. Wenn die Maische vergoren ist, wird diese stark erhitzt und der dabei verdampfte Alkohol kondensiert im Kühler. Der Alkohol kann durchaus mehrfach destilliert werden.
Es ist ein sehr anspruchsvoller Beruf. Ihm obliegt die ständige Qualitätskontrolle bei der Herstellung und Erzeugnisse nach Aussehen, Geruch und Geschmack.
Chaussee
Chaussee ist die veraltete Bezeichnung für eine gut ausgebaute, geplante Landstraße. Kunststraße war der deutsche Ausdruck für Chaussee.
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